Meinungen

Thüringische Landeszeitung

Der Landesverband Thüringer Schafzüchter mit Sitz in Erfurt

Zuchtleiter Arno Rudolph: “ Witter hat auf dem Gebiet viel Erfahrung. Die Schäfer haben in den vergangenen 150 Jahren verlernt, wie man Herdenschutzhunde ausbildet. Es gab ja in dieser Zeit keine Wölfe in Deutschland. Ich begrüße das Vorhaben ausdrücklich“

 

Der WWF Moritz Klose:
„Interessenvertreter und Politiker sollten sich beim Wolf darüber Gedanken machen, wie sie die flächendeckende Anwendung von Herdenschutzmaßnahmen in Wolfsgebieten noch besser unterstützen können. Es braucht umfangreiche Beratungsangebote für Nutztierhalter, die Förderung von Herdenschutzmaßnahmen sowie schnelle, unbürokratische Ausgleichszahlungen bei gerissenen Tieren. Hier herrscht dringender Nachholbedarf“

 

Michael Witter und D. Jessel einig:

„Man muss sich nicht einbilden, dass man mehrere Hunde zusammenstellen kann, und dann ein Rudel hat. Ob das funktioniert, entscheiden die Hunde selber.“

 

Lappland News Dirk Hagenbuch www.solberget.com

Durch eine gute Zusammenarbeit mit Michael Witter und seinem Unternehmen Herdenschutz-Ausbildungs-Zentrum haben wir seit dem Herbst 2008 unseren Herdenschutzhund Skadi auf dem Hof. Skadi wurde bereits als Welpe an die Rentiere gewöhnt und danach haben wir sie dahingehend ausgebildet, die Rentiere als ihre Herde zu sehen, die sie beschützen muss. Hier hat uns Michael Witter sehr viel Unterstützung gegeben, dafür sind wir ihm sehr dankbar.

 

Florian Meusel, der Geschäftsführer des Naturparks Thüringer Wald,

begrüßt indessen Witters Engagement, eine Informationsstelle zum Umgang mit Wölfen in der Rennsteigregion zu installieren.
„Wenn der Wolf da ist, müssen wir reagieren. Wir sollten strategisch klug handeln und das Thema besprechen, ohne Grabenkämpfe zu eröffnen“, meint er. „Es wäre falsch, Ängste zu schüren und Horrorszenarien zu malen.“