Herdenschutzhundearbeit

Die aktuelle Gesetzeslage für das Halten von Herdenschutzhunden, z. B. eine Hundeschutzhütte aufbauen, Hunde nicht hinter Stromzäunen zu halten, widerspricht dem Verhalten dieser Hunde. Das Exterieur und Interieur dieser Hunde ist dazu geschaffen, bei jedem Wetter bei ihrer Herde zu sein und den Überblick halten zu können, um sie vor möglichen Feinden schützen zu können. Alleine die Fellbeschaffenheit dieser Hunde schützt sie vor klimatischen Wetterbedingungen wie extreme Hitze und Minusgraden. 

Das Wesen der ursprünglichen Hunde, die jahrhundertelang den Nutztierhaltern bei der Arbeit halfen, hat mit dem Wesen, wie es heute beschrieben wird, kaum mehr etwas zu tun. Dies liegt sicherlich daran, dass der heutige Nutztierhalter es schlichtweg verlernt hat, diese Hunde in den Focus zu nehmen und natürlich an der heutigen gesetzlichen Grundlage in Deutschland. Ein weiterer Faktor ist Zeit.

Das Halten von Herdenschutzhunden bedarf einer artenschutzrechtlichen Ausnahmegenehmigung. In dieser wird geregelt, welche Maßnahmen die entsprechend autorisierte Person mit dem Hund durchführen darf.

Wir arbeiten modern – was bedeutet: Ein Bewusstsein um die Einzigartigkeit dieses faszinierenden Zusammenspiels zwischen Tier und Mensch zu schaffen, Wissen über das Wesen dieser Rassen und moderne Haltungsschwerpunkte zu vermitteln, aber vor allem: Helfen, die Kausalitäten zu erkennen und zu berücksichtigen. Dazu gehört auch, Neues zu erfahren und zu versuchen. Vieles ist noch unentdeckt und so manches schon Entdeckte noch nicht perfektioniert. Deshalb ist es manchmal notwendig oder auch wichtig, neue Wege zu gehen.

Behördliche Genehmigung zum Halten dieser Hunde sowie fachkundig ausführendes Personal und enge Kommunikation ist ein Muss. Wir sollten in Deutschland, unabhängig von der Frage, ob auf Bundes- oder Landesebene, umgehend einen konkreten Personenkreis namentlich definieren, der in den hier zuvor beschriebenen Maßnahmen geschult, rechtlich abgesichert und behördlich ermächtigt wird. Damit bei Bedarf diese Personen aktiviert werden können.

Hierfür setzen wir uns ein.

TEAM Herdenschutz-Ausbildungs-Zentrum  

                                                                                                                                                                                                                                                                       

Vertrauen ist gut, Vorsicht ist besser. Sie fürchten sich nicht, aber man weiß ja nie, ob nicht doch irgendjemand demnächst etwas Böses im Schilde führt. Doch wenn das passieren sollte: Sie sind bereit! Und das aus vollem Herzen und ohne Kompromisse. Sie kennen ihre Freunde schon seit ihrer Kindheit und das wird auch so bleiben. Sie lernen zwar auch neue Freunde kennen, aber das kann unter Umständen doch etwas dauern, bis sie wirklich vertrauen. Voraussetzung: Der Hundeführer ermöglicht es und entscheidet mit. Wahre Freundschaft muss erarbeitet werden.                                                                                                    

Schnell eskalierende Konflikte entstehen üblicherweise immer dann, wenn ein anderer Hund die Sprache des Herdenschutzhundes nicht versteht und umgekehrt. So ist es für einen Herdenschutzhund ein absoluter Affront, wenn jemand einfach so durch sein Territorium spaziert.

 

 

Impressionen aus dem Herdenschutz-Ausbildungs-Zentrum

 

 

 

 

TEAM Herdenschutz-Ausbildungs-Zentrum